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Erstellung von Kunstobjekten als Gemeinschaftsaufgabe

Im Schulalltag ist oft die individuelle Leistung des Einzelnen gefragt. Dagegen kommt die Arbeit in einer größeren Gruppe an einem gemeinsamen Objekt, bei der unterschiedliche Fertigkeiten eingebracht werden können und das Zusammenwirken Voraussetzung für ein gutes Ergebnis ist, seltener im schulischen Alltag einer Grundschule zum Tragen. Deshalb soll eine solche Aufgabenstellung mit einem Projekt verfolgt werden, in dem  Kunstobjekte für die Schulgemeinschaft gemeinsam von einer Gruppe von 10 bis 15 Schülerinnen und Schülern unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen Klassen erstellt werden.

Mit Unterstützung eines Künstlers und unter seiner Anleitung modellieren Schülerinnen und Schüler der Ludgerischule einen bunten Berg auf dem Außengelände der Schule, der sich auch zum Klettern eignet. In Zeiten, in denen das Wetter keine Arbeiten im Freien zulässt, wird an einem großen Schiff gearbeitet, auf dem Fotos von Schülerinnen und Schülern angebracht werden können und das in der Schule aufgehängt wird. Beide Objekte sind Kunstwerke, die auch einen praktischen Nutzen haben und für die ganze Schule gemacht sind.

Als Ziel des Projektes steht nicht so sehr das Ausbilden kreativer Ausdrucksmöglichkeiten und künstlerischer Sichtweisen im Vordergrund, obwohl auch diese Kompetenzen angesprochen werden. Der Schwerpunkt liegt einerseits auf der Förderung von technischen und handwerklichen Fähigkeiten und andererseits auf dem gemeinsamen Arbeiten an einem Objekt. Das gemeinsame Tun ermöglicht jedem Kind, seinen Beitrag mit seinen individuellen Stärken einzubringen und seinen Anteil für das Gesamtergebnis beizusteuern. Es fördert soziale Fähigkeiten, die sich unmittelbar aus dem Arbeitsablauf ergeben und nicht durch abstrakte Regeln eingefordert werden müssen.

 Das Projektes wird als Arbeitsgemeinschaft mit 10 bis 15 Teilnehmenden durchgeführt und findet an zwei  Nachmittagen pro Woche in der Schule statt. Es steht allen Kindern der Schule, sowohl denen des Offenen Ganztags als auch Kindern, in anderen bzw. ohne nachmittäglichen Betreuungsangeboten offen. Das Projekt läuft von September bis Dezember 2010.

 Rolf Öhlmann