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Mädchengruppe Begleitung Übergang Grundschule – weiterführende Schule

Projektträger: Stadtteilbüro Hamm Norden
Projektzeitraum: Juli 2010 - September 2011
Ansprechpartner: Brigitte Wichert

Die Zielgruppe sind Mädchen aus dem Wohngebiet Schottschleife im Alter zwischen 10 – 12 Jahren.  Die soziale und persönliche Entwicklung der Mädchen muss auf einem selbstständigerem Niveau gesichert werden vor allem in Bezug auf die schulische und persönliche Entwicklung auf der weiterführenden Schule.

Diese Mädchen zeichnet insbesondere aus, dass sie von ihren Eltern (auf Grund der eigenen Schwierigkeiten sich „zurechtzufinden“, sprachlich und psychisch) wenig bis gar nicht unterstützt werden (können), einige haben besondere gesundheitliche und psychische Schwierigkeiten.

Ziele sind:

  • Mobilität und selbstständiges Bewegen im ÖPNV
  • Fördern sozialer Kompetenzen
  • Lösungsorientiertes Denken und Handeln
  • Aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und den gegebenen Anforderungen.
  • Selbstständiges Lernen und Leben ermöglichen
  • Kennenlernen der Kultur-, Bildungs- und Freizeitangebote vor Ort
  • Unterstützung in schulischen Belangen
  • Hilfe bei der Berufs- und Praktikumsfindung

   

Bei der Planung sämtlicher Unternehmungen und beim Erstellen eines Regelkatalogs wird partizipatorisch gearbeitet. Die Teilnehmerinnen der Gruppe werden also vollständig involviert und entsprechend gefordert Eigeninitiative an den Tag zu legen.

Durchgeführt wird das Projekt von Brigitte Wichert (Stadtteilbüro Hamm-Norden) und einer Honorarkraft, welche Erfahrungen in der Mädchenarbeit mitbringen. Betreut werden das Projekt und die Honorarkräfte von Brigitte Wichert (Diplom-Pädagogin).

Mobilitätsförderung:

Zunächst werden vorab Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen vor Ort aufgelistet welche anschließend gemeinsam besucht werden sollen. Busfahrpläne, Stadtpläne, Öffnungszeiten, Eintrittspreise und –bedingungen werden gemeinsam eroiert. In der Praxis werden diese Ziele mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad bzw. zu Fuß angesteuert. Möglichkeiten der Angebote können dann nach Erreichen praktisch kennengelernt und ausprobiert werden. Gutes Benehmen und Hilfsbereitschaft werden gleichzeitig bei sämtichen Unternehmungen geübt.

Später können auch Ausflüge zu Zielen außerhalb der Stadtgrenze geplant und durchgeführt werden. Eventuell auch eine mehrtägige Fahrt. Jedoch stets unter oben genannten Gesichtspunkten der Mobilitätsförderung.

Schulische Förderung und Berufsfindung:

Erfahrungsgemäß haben viele Kinder zunächst Probleme beim Wechsel auf die weiterführende Schule. Sowohl beim Mithalten des zu bewältigenden Schulstoffs also auch bei der Integration in das neue soziale Gefüge. Weitere Probleme zeigen sich bei der Praktikumswahl. Hierbei möchten wir im Rahmen dieser Gruppe den Mädchen die benötigte Unterstützung zukommen lassen. Üben vor Klassenarbeiten, Helfen bei schwierigen Hausaufgaben, Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz.

 

Die Nachhaltigkeit wird gesichert indem über den Projektzeitraum hinaus weiterhin Kontakt zu den Mädchen in Form einer regelmäßig stattfindenden Mädchengruppe bestehen bleibt. Im Rahmen der Möglichkeiten (finanziell und personell) werden Elemente aus dem Projekt fortgeführt und aufgefrischt.

Indikatoren

  • selbstständiges Bewegen im ÖPNV (durch Abfrage/Fragebogen)
  • gelungene Integration in die Sozialstruktur der neuen Schulen (nach Rücksprache mit Lehrern)
  • selbstständige Nutzung der Kultur- und Freizeitangebote der Stadt Hamm (durch Abfrage/Fragebogen)
  • Einhalten von Regeln innerhalb der Gruppe
  • Konfliktverhalten und Konfliktregelung
  • Verbessertes Sozialverhalten (nach Beurteilung Fachkräfte)

Alle Indikatoren werden durch das bestehende Controllingsystem Spiel- und Lernhilfe evaluiert.

Der Abschlussbericht kann als pdf eingesehen werden.

 

 

Bildgalerie aus dem Projekt: