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Anspannung - Entspannung in der Karlschule

Kurzbeschreibung:

Kinder haben einen instinktiven Bewegungsdrang. Der Mangel an körperlicher Aktivität von Jugendlichen ist jedoch mittlerweile zu einem ernsten Problem nicht nur für die Familien, sondern für die gesamte Gesellschaft geworden. Die Folgen von Bewegungsmangel reichen über mangelnde körperliche Fitness, Haltungsschäden bis zu geringerer geistiger Leistungsfähigkeit. Ursache hierfür ist u.a., dass die Nutzung von elektronischen Medien weiter steigt; besonders Schüler aus sozial schwachem Milieu sind betroffen.

Dem sollen im Rahmen der schulischen Möglichkeiten durch eine konzertierte Aktion Anreize entgegensetzt werden, um diesen Kreislauf zu durchbrechen. Neben den sportlichen und bewegungsfördernden Aktivitäten im Rahmen des Projektes „Karlschüler wollen was bewegen – Aktivitäten drinnen und draußen“ soll es noch zwei kreative Projekte geben, die die Anspannung/Konzentration der Schüler fördern aber auch die Möglichkeit der Entspannung bieten.

Bei einem Projekt handelt es sich um den Bau von Cajontrommeln und einem „Schnupperkurs“ Trommelworkshop für max. 15 Schüler, um erste rhythmische Erfahrungen zu sammeln. Fortgeführt wird das Angebot durch Herrn Wenning, der auch den Workshop durchführen wird, in Form einer WP ab dem Schuljahr 2013/14 für jeweils zwei Stunden in der Woche, wodurch die Nachhaltigkeit gewährleistet ist.

Durch das Freiwerden der Hausmeisterwohnung ergibt sich neben der Installation eines Medienraumes u.a. die Möglichkeit, einen Leseraum einzurichten. Aus dem Schulalltag ist bekannt, dass es einen erhöhten Förderbedarf im Bereich Lesen gibt. Dies gilt besonders für  Schüler mit Migrationshintergrund. Da Lesen erfolgreiches lernen erheblich erleichtert bzw. überhaupt erst ermöglicht, soll die Förderung der Lesefähigkeit einen besonderen Stellenwert einnehmen. In vielen Haushalten fehlen den Schülern die lesenden Vorbilder. Tageszeitungen und Bücher sind kaum noch in den Haushalten der Schüler zu finden.

 Die Erfahrung zeigt, dass die größte Schwierigkeit jedoch in der Motivation der Schüler liegt. Hier setzt die Idee an, nämlich gemeinsam mit den Schülern einen gemütlichen Raum herzurichten, in dem die Bücher anders als bislang präsentiert werden können. Durch die Umwandlung eines Raumes in der ehem. Hausmeisterwohnung in einen gemütlichen Leseraum soll den Schülern der Zugang zu Büchern erheblich erleichtert und ihr Interesse am Lesen geweckt werden. Die Atmosphäre und die Darbietung der Bücher verbessert die Motivation zum Lesen und die Lesefähigkeit der Schüler steigert sich hierdurch langfristig erheblich.

Um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, werden unter der Anleitung des Künstlers Osman Bol  übergroße „Lesefiguren“ mit 6 - 8 Schülern aus Holz hergestellt, die nicht nur angemalt, sondern als Motiv  Schüler in unterschiedlichen Lesepositionen darstellen werden.  Es wird diese Figuren sowohl für den Innenraum der Schule als auch für den Außenbereich geben, da die ehem. Hausmeisterwohnung etwas abseits der Klassenräume liegt und somit schnell „übersehen“ werden kann. Die Figuren werden bewusst als „Wegweiser“ eingesetzt, um an diesen Lese- und Ruheraum permanent zu erinnern und als Aufforderung zu dienen. So soll durch  Schülerpartizipation den Schülern der Zugang zum Leseprojekt erleichtert werden. Bilderleisten werden dazu genutzt von den Schülern gemalte Bilder auszustellen oder z.B. Themenplakate zu präsentieren.

Abschlussbericht

Als Anlage ist der Abschlussbericht als pdf-Datei verfügbar.

Bildgalerie "Anspannung - Entspannung"