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Das Tulpen-Tor – Brückengestaltung zur Aufwertung einer wichtigen Wegeverbindung

Projektinhalte

Das Programmgebiet Hammer Norden wird durch mehrere Eisenbahntrassen durchschnitten. Mitten im Gebiet führt der Bockumer Weg unter einer Bahnbrücke entlang. Im Rahmen des Aktionsprogramms „Hamm blüht auf“ haben interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 der Karlschule innerhalb von zwei Projektwochen mit viel Engagement eine ganzjährig anzuschauende Blütenpracht entstehen lassen. Die ehemals trostlos aussehende Brücke am Bockumer Weg / Kleiner Sandweg / Sudetenweg wurde in Zusammenarbeit mit dem Hammer Künstler Osman Bol und Mitarbeitern der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Netzwerk Radbod zu einem „Tulpen-Tor“ zwischen den Bezirken Bockum-Hövel und Heessen umgestaltet.

Projektziele und Zielgruppen

Mit dem Projekt werden mehrere Zielsetzungen verfolgt:

  • Gestalterische Aufwertung einer wichtigen Wegeverbindung. Hierbei ist auch die Reduzierung von Angsträumen eine wichtige Motivation.
  • Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Aufwertung ihres Stadtteils.
  • Finanzielle Beteiligung örtlicher Akteure an der Attraktivierung des Hammer Nordens.

Grundsätzlich sind mit der Maßnahme alle Bewohner des Hammer Nordens angesprochen. Ein besonderes Augenmerk liegt aber auf den Jugendlichen, die mit dieser Maßnahme auch praktische Erfahrungen neben dem Schulunterricht sammeln sollen.

Trägerschaft und Kooperationspartner

Träger der Maßnahmen ist die Stadt Hamm. Die Planung, Umsetzung und Finanzierung der Maßnahme erfolgt in Kooperation mit weiteren Akteuren aus dem Stadtteil:

  • Jugendliche der Klassen 5 bis 10 der örtlichen Hauptschule Karlschule
  • Osman Bol, Künstler
  • Jugendarbeit Hamm-Norden e.V.
  • Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Netzwerk Radbod
  • DB Netz AG
  • Interessen- und Werbegemeinschaft Hamm-Norden (IWN)
  • Einzelsponsoren aus dem Stadtteil
  • Förderverein Hamm-Norden e.V.
  • Stadtteilbüro Hamm-Norden
  • Präventivkreis Hamm-Norden
  • Kita Bänklerweg
  • DRK-Elterncafe Oranienburger Straße
  • Fleischerei Skrobek
  • Bäckerei Galen
  • SB-Backshop Bockumer Weg
  • Autovermietung Liesk

Finanzierung

Die Gesamtkosten für die Gestaltung wurden aus dem kommunalen Programm „Hamm blüht auf“ im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbes Entente Florale übernommen.

Durchführung

Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 5 bis 10 der Karlschule haben sich zusammen mit dem Hammer Künstler Osman Bol zum Thema „Hamm blüht auf – Der Norden blüht auf“ Gedanken gemacht. Daraus ist eine großflächige Blumenwand entstanden, die auf der einen Brückenseite aus riesigen gelben, auf der anderen Brückenseite aus roten Tulpen besteht. Das Projekt wurde von der DB Netz AG als Eigentümerin der Brücke, dem Arbeits- und Präventivkreis Hamm-Norden und auch von beiden für den Hammer Norden zuständigen Bezirksvertretungen unterstützt. Die an dem Projekt beteiligten Jugendlichen wurden für die abgesprochenen Zeiten vom Unterricht befreit und erhielten am Schluss eine Bescheinigung über die Teilnahme an dem Kunstprojekt. Personell begleitet wurden diese Projektwochen hauptsächlich von der Jugendarbeit Hamm-Norden e.V.. Die wechselnde Pausenverpflegung der jungen Künstler durch die Kinder der Kita Bänklerweg, das DRK-Elterncafe Oranienburger Straße, das Stadtteilbüro Hamm-Norden, eine örtliche Fleischerei sowie zwei im Stadtteil ansässige Bäckereien ist auch ein Zeichen der Akzeptanz dieses Projektes durch die BewohnerInnen des Stadtteils. Die neu gestaltete Brücke ist im Rahmen eines Pressetermins am 12. Juni 2009 an den Stadtteil Hamm-Norden „übergeben“ worden. Die Akzeptanz dieser Gestaltung zeigt sich nach nunmehr einem Jahr auch darin, dass es bisher keine Verunstaltungen durch Übersprühen oder Ähnliches gibt.

Kontakt:

Silke Hesse

Stand: September 2010

Renovierung der Sonnenblumenbrücke im November 2014

Eine Kinder- und Jungengruppe aus dem Hammer Norden hat jetzt die Bahnunterführung am Großen Sandweg/Grundhövelweg/Landwehrweg „renoviert“. Die von Nordener Bürgern künstlerischen gestaltete Unterführung hatten einige Vandalen mit Kreide und Lack verunstaltet. Mit viel Spaß und Feuereifer waren die Kinder und Jugendlichen dabei, „was für ihren Stadtteil zu tun“ und haben die Schmierereien bei trockenem, aber kalten Wetter
übermalt und beseitigt.

Bildgalerie Malaktion 2010