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20 Jahre "Sozial- und bewohnerorientiertes Stadtteilentwicklungsprojekt Hamm-Norden"

Im Jahr 1993 fing alles an. Aufgrund grassierender Jugendgewalt schlossen sich unter der Leitung des damaligen Rektors der Karlschule, Peter Bunke, ErzieherInnen, PädagogenInnen, PfarrerInnen sowie MitarbeiterInnen aus der Jugend-, Sozial- und Bauverwaltung zusammen und gründeten den "Präventivkreis Hamm - Norden"; der sich auch heute noch als ein wichtiger Akteur im Stadtteil alle 2 Monate trifft. Dessen Aktivitäten führten zum "sozial- und bewohnerorientierten Stadtteilentwicklungsprojekt" und zur Einrichtung eines bis heute noch bestehenden Stadtteilbüros. Es ist heute noch eine wichtige Anlaufstelle.

Grundlage der Stadtteilarbeit war der in Auftrag gegebene Städtebauliche Rahmenplan sowie ein fachübergreifendes integriertes Handlungskonzept. Neben der Bau- und der Sozialverwaltung sind seit Beginn auch andere Verwaltungsbereiche in die Stadtteilarbeit und den dort tätigen Arbeitskreis integriert. Die Zusammenarbeit mit der Polizei, den Ordnungsbehörden, den Wohlfahrtsverbänden und zunehmend auch mit den Nordener Vereinen hat mittlerweile eine Selbstverständlichkeit gewonnen, mit der viele Aufgaben auf kurzem und direktem Weg gelöst werden können.

Rahmenplan und Handlungskonzept waren auch wichtige Voraussetzungen zur Beantragung von Städtebaufördermitteln. Aus dem Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" (früher: Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf) wurden für den Hammer Norden zwischen 1993 und 2010 städtebauliche, soziale und arbeitsmarktpolitische Projekte zur Stabilisierung des Stadtteils in Höhe von insgesamt 9 Mio. € bewilligt. Sämtliche Maßnahmen zielten darauf ab, die Lebensverhältnisse der im Stadtteil wohnenden und arbeitenden Menschen zu verbessern. Seit 2007 gab es zusätzliche Fördermittel für Modellprojekte, die allerdings Ende 2013 ausliefen.

Das integrierte Handlungskonzept basiert auf drei verschiedenen Schwerpunktbereichen (Säulen) mit vielfältigen, zum Teil miteinander vernetzten Einzelprojekten, die mit den genannten Fördermitteln finanziert wurden:

Im Folgenden werden aus allen drei Säulen der Stadtteilarbeit einige Projekte detailliert dargestellt. Aufgrund der großen Anzahl ist eine vollständige Auflistung und Beschreibung aller durchgeführten Maßnahmen nicht möglich. Trotzdem ist jedes von ihnen wichtig für die positive Entwicklung im Stadtteil und besonders wichtig für die teilnehmenden Personen gewesen. Die Auswirkungen dieser Vielzahl von Projekten sind mittlerweile vor Ort spürbar und das allgemeine Klima im Stadtteil hat sich in den letzten Jahren sehr zum Positiven verändert.

Um ergänzend zu dem o.g. umfassenden Maßnahmenpaket eine nachhaltige Verbesserung des Stadtteilimages und eine Stadtteilbelebung zu erreichen, ist 2004 die KulturAG Hamm-Norden gegründet worden. Das Programm "Nordener Sommer" bietet abwechslungsreiche Veranstaltungen zu kleinen Preisen und ist mittlerweile über die Grenzen des Stadtteils und der Stadt Hamm bekannt. Das Publikum kommt aus unterschiedlich Alters- und Bevölkerungsgruppen. Es ist bunt gemischt wie der Norden selbst.

Außerdem erscheint seit 2006 viermal im Jahr die Stadtteilzeitung "Nordwind", in der über Personen, Projekte und Veranstaltungen informiert wird. Die Zeitung wird an alle Haushalte des Hammer Nordens kostenlos verteilt.