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Stadtteilkoordination Hamm-Norden

Stadtteilkoordination als Funktion

Die Stadtteilkoordination im Hammer Norden bildet eine Schnittstelle zwischen Verwaltungseinheiten, Schulen, freien Trägern sowie Vereinen und Initiativen im Stadtteil. Die Federführung für die Stadtteilarbeit liegt beim Fachbereichsleiter Jugend, Gesundheit und Soziales. Diese Aufgabe wurde unter der Bezeichnung "Stadtteilkoordination Hamm-Norden" einem Mitarbeiter übertragen und ist eine dienstliche Aufgabe im Rahmen einer Stellenbeschreibung im Jugendamt der Stadt Hamm. Lag diese Aufgabe seit 1993 zunächst beim Abteilungsleiter für die Jugendförderung, Axel Ronig, von 1998 bis 2008 beim Kinderbeauftragten der Stadt Hamm, Matthias Bartscher, von 2009 bis 2013 bei der Jugendamts-Mitarbeiterin Silke Hesse, hat ab 2014 Claudia Hörneschemeyer Verantwortung für diesen Bereich übernommen.

In weiten Teilen entspricht sie dem Aufgabenprofil, das im Programm "Soziale Stadt" mit Stadtteilmanagement bezeichnet wird. Zu den Aufgaben gehört die Federführung für das "sozial- und bewohner(innen)orientierte Stadtteilentwicklungskonzept Hamm-Norden", insbesondere:

  • die Leitung des Arbeitskreises Hamm-Norden,
  • die Koordinierung verwaltungsinterner fachamtsübergreifender Prozesse und Entwicklungen,
  • die Leitung oder die Mitarbeit bei besonderen Projekten,
  • die Initiierung von Problemlösungsstrategien bei besonderen Defiziten im Stadtteil und
  • das Krisenmanagement bei besonderen Krisensituationen und Problemen.

In dieser Funktion wird die Stadtteilkoordinatorin von der jeweils zuständigen Mitarbeiterin im Stadtplanungsamt vertreten. Darüber hinaus ist diese verantwortlich für Mittelakquise und Mittelverwaltung im Rahmen des Programms "Soziale Stadt". Diese Position wird zur Zeit von Christine Chudasch wahrgenommen.

Weitere Anteile von Stadtteilkoordination werden vom Leiter des Stadtteilbüros geleistet, seit Beginn dieser Arbeit in Person von Klaus Köller. Seine besonderen Schwerpunkte im Rahmen der Stadtteilkoordination sind:

  • Initiierung und Begleitung von Initiativen und Gruppierungen im Stadtteil
  • Anlaufstelle für Bewohnerinnen und Bewohner
  • Projektentwicklung und Projektleitung
  • Steuerung und Qualifizierung der Bewohner/innenbeteiligung

Stadtteilkoordination als Prozess

Die Erfahrungen im Hammer Norden haben gezeigt, dass Stadtteilkoordination nicht allein als formale Aufgabe betrachtet werden kann. Sie stellt vielmehr die Gestaltung eines Prozesses der Verbesserung von Lebensqualität dar, der nur kooperativ bewältigt werden kann. Seit Mitte der Neunziger Jahre bildet die sogenannte "Koordinationsrunde" die Schnittstelle aller Vernetzungsstrukturen und Projektentwicklungen. In der Koordinationsrunde sind vertreten:

  • die Stadtteilkoordinatorin
  • die stellvertretende Stadtteilkoordinatorin/Planungsamt
  • der Leiter des Stadtteilbüros
  • die Vorsitzende des Präventivkreises

Die Koordinierung der Arbeit geschieht über die Abstimmung aller Entwicklungen und Entscheidungen im Arbeitskreis Hamm-Norden, im Präventivkreis und in Rückkopplung mit den Entscheidungsträgern der Lenkungsgruppe Hamm-Norden und den politischen Gremien.

» Kontakt: Claudia Hörnschemeyer