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Wir im Norden

Seit Jahren dient das am Gemeinwesen orientierte Stadtteilbüro Hamm-Norden der Trägervereine Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Hamm-Warendorf, und Katholischer Sozialdienst Hamm als Treffpunkt für Bewohner, Vernetzungspartner, Impulsgeber, Ideenfabrik und Zukunftswerkstatt. Das Stadtteilbüro ist Anlauf-, Beratungs-, Vermittlungs- und Koordinationsstelle. Es initiiert und organisiert Treffpunkte, um den Kontakt untereinander und gemeinsames Tun zu fördern, schafft Anreize und Möglichkeiten der gesellschaftlichen Beteiligung. Das Stadtteilbüro entwickelt Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene.

Durch seine vielfältige Präsenz "vor Ort" an verschiedenen Standorten und Projekten im Hammer Norden ist das Stadtteilbüro sehr nah an den Lebensbedingungen der Menschen und kann schnell und flexibel auf Entwicklungen reagieren.

Die Tätigkeitsbereiche, Öffnungszeiten, Orte und Ansprechpartner des Stadtteilbüros entnehmen Sie der Übersicht.

Öffnungszeiten/Erreichbarkeit
Montag - Freitag 9.00 - 12.00 Uhr, telefonische Terminvereinbarung erwünscht.

» Kontakt: Klaus Köller

Zahlen • Daten • Fakten 

Im Jahr 2015 wurden 187 Familien und Einzelpersonen im Stadtteilbüro Hamm-Norden beraten. Dabei wurden insgesamt 822 Probleme benannt, davon konnten für 750 Probleme gemeinsam Lösungen erarbeitet werden.

  • Der überwiegende Teil der Schwierigkeiten (542) bezog sich auf Hilfestellungen bei Formularen und Bewerbungen.
  • Ein weiterer Schwerpunkt der Beratung waren Finanzprobleme und Überschuldung (80). Gelöst werden davon konnten 67 (Entschuldungen durch Begleitung und Einleitung z. B. von Privatinsolvenzen).
  • In 46 akuten Krisen- und Konfliktsituationen wurde das Stadtteilbüro kontaktiert und um Unterstützung gebeten. Nach Einschätzung der ratsuchenden Familien konnten davon 32 Krisen als (zunächst) gelöst betrachtet werden.
  • Anzahl der benannte Schulprobleme: 69, davon gelöst in Kooperation mit Schule und Elternhaus 67.
  • Das Thema Erziehung (52 Nennungen) steht in der Regel nicht am Anfang der Beratungsprozesse; Lösungen durch Vermittlung und kontinuierliche Beratung konnten in 46 Fällen erarbeitet werden.
  • An der Fördergruppe in der Schottschleife nahmen 27 Kinder und Jugendliche teil, an der Fördergruppe Oranienburgerstraße 25 Kinder.
  • Im Projekt "Seepferdchen" beteiligten sich 10 Jungen und 15 Mädchen, 12 Kinder erhielten das Seepferdchenabzeichen und 4 Kinder das Bronzeabzeichen.
  • Durchschnittlich nahmen 13 Eltern regelmäßig am Elterncafe Johannesschule teil (gesamt 2014 / 2015 = 92 Eltern).
  • Es gab 2 Gruppen mit jeweils bis zu 8 Mädchen und 2 Gruppen mit jeweils bis zu 8 Jungen.
  • In 8 Fällen wurden Spenden vermittelt z. B. aufgrund eines unzureichenden Familieneinkommens (trotz Arbeitsstelle) oder für eine Autoreparatur, um zur Arbeit außerhalb von Hamm zu kommen.

Ludgerischule

Im Angebot umfasst die Durchführung des Elterncafes, Beratungen in der Schule und bei Hausbesuchen, Unterstützung Eltern-Lehrer-Gespräche, Begleitungen und Hilfestellung.
 

Beratungen
vorwiegend im Anschluss an das Ludgericafé


121

Hausbesuche bei Familien

starker Anstieg im Vergleich zum Vorjahr: 31


68

Unterstützung Eltern-Lehrer-Gespräche
Schwerpunkte: individuelle Förderung der Kinder und Überlegungen zum Schulwechsel.

 

13

Begleitung
z. B. zum „Haus Walstedde“, zum JobCenter oder zur Wohnungsnotfallhilfe. Abbau von Schwellenängsten und Hemmungen, Unterstützung eigene Interessen adäquat zu vertreten, sprachliche Einschränkungen überwinden

 

13

Hilfestellung
Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen, Sichten und Sortieren von Unterlagen; starker Anstieg zum Vorjahr(um 86).
Ursachen: immer komplexeren Problemlagen einerseits und kompliziertere Alltagsbewältigung durch Formalanforderungen.

 

226

Am 09.06.2015 wurde die Stadtteilarbeit im Kinder-, Jugendhilfeausschuss, der im Hammer Norden tagte, vorgestellt.