Logo HAMM-NORDEN

Ausgangslage

In diesem Projekt werden zwei Ausgangsstränge miteinander verknüpft:

  1. Ein nach wie vor hoher individueller Förderbedarf bei vielen Zielgruppen im Hinblick auf ihre berufliche Integrationsfähigkeit, bei denen eine unmittelbare oder auch kurzfristige Integrationsfähigkeit nicht gegeben ist;
  2. Die Entwicklung eines mittlerweile in weiten Teilen umgesetzten Stadtteilkulturkonzeptes

Grundidee

Dieses Projekt greift die Grundidee der MUSE-Projekte auf: Unterstützung und Anregung von Entwicklungsprozessen durch künstlerische Aktivität. Nach ersten sehr positiven Erfahrungen in Theater- und Medienprojekten mit benachteiligten Jugendlichen und alleinerziehenden Frauen soll aus diesen Ansätzen eine umfassende Strategie entwickelt werden: Die Förderung von benachteiligten Menschen mit kulturellen Projekten. Die Erfahrungen zeigen, dass hierdurch in einem Rahmen selbstbestimmter Aktivitäten je nach Projektansatz folgende Parameter gefördert werden können:

  • Sprachliche Kompetenzen
  • Kommunikation
  • Kreativität
  • Handwerkliche, gestalterische Kompetenzen
  • Medienkompetenz
  • Selbstdarstellung
  • Politische Handlungsfähigkeit

Hierzu sollen diejenigen Träger, die sowieso schon mit den betroffenen Menschen arbeiten, entsprechende Kulturprojekte in ihre Arbeit implementieren. Gleichzeitig entsteht für den Stadtteil durch die Produkte ein Gewinn; es hat sich gezeigt, dass in Kombination mit eingekauften, professionellen Produktionen für die Teilnehmer eine attraktive Bühne entsteht. Insgesamt zielt das Projekt auf die Weiterführung der Fachdiskussion in Sozialer Arbeit und Pädagogik insgesamt. Denn mit diesem Ansatz entsteht – neben den aktuellen Diskussionen um Case Management, Sozialraumorientierung und Lebensweltorientierung – ein zusätzlicher Raum der Förderung, der sehr wirksam eigenbestimmte Entwicklung ermöglicht. Durch das Nebeneinander vieler Projekte entsteht auch unter den Betroffenen Neugier und eine höhere Mitwirkungsbereitschaft.

Ziele des Projektes

  • Nutzung der Entwicklungschancen aus kulturellen Aktivitäten (Theater, Medien-, Musik-Projekte, Bildende Künste, Fotografie) für sozialpädagogische Ziele im Rahmen arbeitsmarktbezogener Förderung
  • Förderung benachteiligter Zielgruppen im Hinblick auf ihre gelungene Integration
  • Belebung des Stadtteils durch weitere Kulturangebote
  • Einbeziehung der lokalen Wirtschaft (Orte für Aktionen und Präsentationen, besserer Zugang der Teilnehmer zu Betrieben, Verbesserung des Images von Bildung und Sozialarbeit bei Unternehmern)
  • Verbesserung des Dialogs zwischen den Generationen
  • Auswertung der Erfahrungen und Aufbereitung für die Fachdiskussion

Bisher wurden folgende Projekte durchgeführt:

Die Evaluation des Gesamtprojektes werden Sie demnächst hier finden.