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Stadtteilfest Hammer-Norden 2012

Zirkus im Hammer Norden

Die Karlschule und Ludgerischule unter einem Zelt

Projektträger:                  Karlschule, Hamm
                                     OGS Ludgerischule, Hamm

Kooperationspartner:       Kommunales JobCenter Hamm AöR, Projekt
                                     "Zukunftsfabrik"
                                 

Kurzbeschreibung:

Erstmals werden im Hammer Norden zwei Schulen über einen längeren Zeitraum sowohl getrennt als auch zusammen ein gemeinsames Zirkusprojekt durchführen. Die Angebote umfassen wöchentliche Probenstunden sowie einen Workshop im Rahmen der Projektwoche (Karlschule) ergänzt mit öffentlichen Auftritten und einer Fortbildung für ErzieherInnen und LehrerInnen beider Schulen. Einmalig ist auch, dass die Zukunftsfabrik des Kommunalen JobCenters Hamm mit ihren Jugendlichen Zirkusequipment wie Manegeteile, Holzkisten für die Akrobatik, Eingangselemente mit Vorhang und Schild, Hula-Hoop-Reifen, Stelzen, Nagelbrett, Jonglierbälle u.v.m. anfertigen wird, um im Stadtteil diese Requisiten bei Bedarf auch ausleihen zu können. Der weitere Kooperationspartner, Caritas Verband Hamm, wird mit seiner Medienwerkstatt Plakate und Flyer für öffentliche Auftritte erstellen.

Seitens der OGS Ludgerischule werden max. 20 Kinder an den wöchentlichen Probestunden teilnehmen. Der Kurs beginnt nach den Osterferien. An der Karlschule wird seit Beginn des 2. Schulhalbjahres bereits eine WP Zirkus durchgeführt und in der Woche vom 25.06. - 29.06.2012 ist im Rahmen der Projektwoche ein Kurs mit ca. 15 Jugendlichen geplant. Die gesamten Aktivitäten sind der beigefügten Chronologie zu entnehmen.

Der grundsätzliche Ablauf für die beteiligten Kinder und Jugendlichen stellt sich wie folgt dar:

Am Anfang durchlaufen die Schüler mehrere Stationen und probieren die verschiedenen Disziplinen aus. In dieser Phase bleibt Zeit, um sich gegenseitig und das Material kennen zu lernen. Die Schüler sollen einen ersten Überblick über das Angebot bekommen. Jeder hat die Chance, die verschiedenen Disziplinen auszuprobieren, nachdem diese von den Trainern vorgestellt und vorgemacht wurden. Anschließend kann sich jeder Schüler nach eigenem Interesse entscheiden, auf was er sich spezialisieren möchte. Dabei können 1-2 Disziplinen belegt werden.

In der 2. Phase wird über die Möglichkeiten der Darstellung und Umsetzung der verschiedenen Nummern mit den Schülern gesprochen. Anschließend wird umgehend an den geplanten Choreographien gearbeitet und diese werden in groben Zügen einstudiert.

In der 3. Phase wird zuerst ein gemeinsames Aufwärmen stattfinden, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Danach gehen die jeweiligen Schüler in die ausgesuchten Gruppen und trainieren. Zwischendurch zeigen sich die Schüler die Nummern gegenseitig.

Wenn die Nummer einer Gruppe in groben Zügen steht wird gemeinsam überlegt, welche musikalische Begleitung zu dem Stück passt. Zu dieser Musik werden dann die Nummern choreographiert und perfektioniert. Im ständigen Austausch mit den Schülern wird an den Choreographien gearbeitet, bis sie "bühnenreif" sind. Nach einer Generalprobe findet dann endlich der langersehnte Auftritt vor Publikum statt.

Der Aabschlussbericht des Projektes steht als pdf-Datei zu Verfügung