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Spielen(d) Lernen - Ein bewegter Lernprozess nicht nur für Kinder!

Kurzbeschreibung:

Heute sind sich  Pädagogen alle Schulstufen darüber einig, dass die Kinder von Jahr zu Jahr „schwieriger“ werden; sie es aber auch durch veränderte Lebensbedingungen, Armut, Migrationsproblemen, erhöhten Leistungsdruck, mangelnde Zeit und vieles mehr  immer schwerer haben. Ein hoher Anstieg der Zahl emotional und sozial beeinträchtiger Kinder in allen Schulformen verdeutlicht die Tatsache, dass sich nicht nur die Lebensbedingungen sondern damit auch die Lernvoraussetzungen vor allem im Grundschulbereich immer weiter auseinander entwickeln und die Schülerschaft immer heterogener wird. Besonders im Bereich Hamm-Norden gibt es viele Kinder aus einem Milieu, in dem wirtschaftliche und soziale Isolation bedingt z.B. durch Arbeitslosigkeit den Alltag bestimmt und zu einer erzieherischen Verarmung der Kinder führen, denen dadurch Lernvoraussetzungen für schulisches und soziales Lernen fehlen. Hier bietet sich die Psychomotorische Förderung als ein Konzept für „ganzheitliches Lernen“ an. Die Verbesserung und Automatisierung der eigenen grob- und feinmotorischen Fähigkeiten gibt  mehr Konzentration für das Unterrichtsgeschehen frei. Großräumige Bewegungs- und Wahrnehmungsangebote und „zahl“-reiche Spielideen unterstützen das Be-greifen von Buchstaben und Zahlen. Besondere Bedeutung für die kognitive Entwicklung hat dabei das bewusste Erleben räumlicher und zeitlicher Strukturen in motorischen Handlungen. Der zusätzliche Einsatz von  Materialien mit hohem Aufforderungscharakter wie Trampolin oder Airtramp und dazu den „Schonraum“ der kleinen Lerngruppe mit max. 8 Kindern bietet auch   einer interkulturellen Gruppensituation gute Voraussetzungen über Bewegung sowohl  die eigene Persönlichkeit zu stärken als  auch die sozialen Kompetenzen.

Der Abschlussbericht kann als pdf-Datei eingesehen