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„Sich draußen bewegen – auch wenn die Sonne nicht scheint!“

Kurzbeschreibung:

Mobillität im Grundschulalter bedeutet: Bewegung!
Wir möchten Kinder fördern, indem sie mit spielerischen Mitteln ihre Möglichkeiten im alltäglichen Lebensumfeld erkunden und entdecken können.
Ein großer Teil von kompensatorischer Förderaktivität ist die Bewegung, die sowohl im Raum als auch draußen stattfindet, wobei sich dieses Projekt vorangig in der Natur stattfinden soll. Vor allem bei wenig einladendem Wetter fällt immer wieder auf, dass Kinder zu wenig draußen sind.
Der Alltag vieler Kinder beschränkt sich auf Erfahrungen, die sie in der Schule machen. Der Nachmittag und das Freizeitverhalten nach der Schule findet überwiegend zu Hause statt (vermehrter Medienkonsum statt Aktivitäten draußen). Verstärkt finden wir die Situation vor, dass die Eltern selbst nur wenig eigene
Ressourcen aus der Kindheit mitbringen, die sie heute an ihre Kinder weitergeben könnten.
Schule und OGS möchten gemeinsam Kindern und Eltern vermitteln: Es gibt viele Möglichkeiten auch bei „schlechtem“ Wetter draußen zu spielen und sich außerhalb geschlossener Räume zu bewegen.
Ziel ist es somit, Kinder mit Spaß und Interesse in Bewegung zu bekommen, um diese gleichzeitig zu fördern. Bewegung ist eine Basisvoraussetzung für Förderung und hat nachweislich Auswirkungen auf das Lern- und Leistungsverhalten der Kinder. Dieses Projekt findet zusätzlich zu dem regulärern Angebot der OGS, aber durch Kindern und Eltern vertraute Personen statt.
Im Einzelnen handelt es sich innerhalb des Projekts um Aktivitäten zur Stärkung der Motivation, zum Aufbau von Selbstvertrauen, aber auch zur Stärkung der Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit.
Dazu gehören Förderung der Grob- und Feinmotorik, des Gleichgewichtssinnes und des Rythmusgefühls der Kinder.
Kinder werden bei ihrer Ideenfindung von Mitarbeiter des Offenen Ganztags und Lehrern durch Anregungen bei der Entdeckung von Ressourcen begleitet. Sie sollen eine Vorstellung davon bekommen ihre Freizeit draußen zu gestalten.
Es soll mit Kindern gemeinsam überlegt werden, welche Spiele sie kennen, wo und unter welchen Bedingungen diese Spiele gespielt werden und welche Materialien aus der Umwelt und dem Alltag als Spielmaterial genutzt werden können (Hindernissparcour aus Stöcke bauen, Hinkelkästchen legen mit Naturmaterialien), usw.
Der nächste Schritt wäre neue Spiele bzw. alte Spiele neu zu entdecken.
Eltern sollen partiell in diese Angebote mit einbezogen werden, indem die Kinder ihnen an einem Nachmittag die Spiele vorstellen und gemeinsam mit ihnen ausprobieren.
Abschluss des Projektes soll ein gemeinsamer Ausflug aller beteiligten Kinder in Begleitung von Eltern in den Heessener Wald sein.

Der Abschlussbericht liegt als pdf-Datei vor.