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Projektwoche Kunst und Kultur in der Karlschule

Kurzbeschreibung

Warum wird dieses Projekt benötigt?
Drei Räume,  die in keinem Lehrplan stehen: Als Gebäude, Pausenhof etc wirkt Schule unmittelbar sinnlich auf alle, die sich darin bewegen. (oder sie wirken bedrohlich). Schule ist zudem sozialer Raum, ein Geflecht vielfältigster sozialer Beziehungen zwischen den beteiligten Menschengruppen. Der gegenständliche Raum hat einen großen Anteil an der Steuerung sozialer Abläufe, also auf den sozialen Raum. Die dritte Ebene des Raumes ist der symbolische Raum – er schließt die ästhetische Gestaltung ein, die Wirkung von Farben und Formen.
Schule ist ein Haus des Lernens im wörtlichen Sinne: Das Haus selbst und seine sozialen Beziehungen, die es zulässt oder verhindert, ist ein in keinem Lehrplan auftauchender Lehrmeister. Für eine Woche werden einmal andere Sozialformen mit anderen Angeboten intensiv ausprobiert – ohne Stundensteuerung und mit Erkundungen in der Stadt und darüber hinaus.

Wer gehört zur Zielgruppe?
Wie sollen die Projektteilnehmer/-innen akquiriert werden?Siehe Projektziele

Wie wurde die Zielgruppe bei der Entwicklung des Projektes beteiligt? Wie waren/werden Lehrkräfte an der Entwicklung und Umsetzung des Projektes beteiligt?
Seit Herbst 2010 gibt es das Konferenzthema „Arbeiten und Lernen in Projekten unter Anwendung methodischer Projektarbeit als Unterrichtsform“

Wer sind die Durchführenden?
Wie ist ihre lokale Einbindung in das kommunale Netzwerk/die Netzwerke gesichert?

In welchem Rahmen, mit welcher Methode soll das Projekt umgesetzt werden? Welche personellen Ressourcen werden zur Umsetzung eingesetzt?
Alle LehrerInnen der Karlschule sowie KünstlerInnen für bestimmte Projekte nehmen teil.

Konzept: Was wird gemacht? Wie wird es umgesetzt? Benennen Sie chronologisch die einzelnen Umsetzungsschritte? Welche Berücksichtigung finden dabei innerschulische Instrumente zur Stärkung des Übergangs von der Schule in den Beruf?
Siehe Auflistung der einzelnen Projekte


Wie möchten Sie die Nachhaltigkeit des Projektes sichern?

Im neuen Schuljahr werden einzelne Projektbereiche als WP weiterhin angeboten und es ist regelmäßig eine Projektwoche geplant. Das „Videoteam“ wird als konstante Größe eingerichtet.Siehe beigefügte Auflistung und Projektziele.

Projektziele

Das Projekt fördert durch den Schwerpunkt auf die ästhetische und kulturelle Bildung die  Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz und stärkt darüber hinaus die soziale Integrationsfähigkeit und Mobilität der Schülerinnen und Schüler.

Der Projektunterricht soll für die ganze Schule stattfinden und fächerübergreifend und mobil gestaltet werden.

Gegenstand des Projektunterrichts ist eine wirkliche, für den Erwerb von Erfahrungen geeignete Sachlage, aus der den Schülern ein echtes Problem erwächst, welches in gemeinsamer Anstrengung von Lehrenden und Lernenden und in handelnder Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit zu lösen ist.

Aus der Notwendigkeit,  gemeinsam ein echtes Problem zu lösen, ergibt sich wiederum eine typische Verlaufsstruktur des Projektprozesses, die

  • von der Formulierung des Problems und
  • dem gedanklichen Entwurf möglicher Lösungen
  • über einen Plan zur bestmöglichen Problembearbeitung,
  • der praktischen Erprobung des Plans
  • zur Beurteilung der Problemlösung führt

Meßbare Indikatoren

An welchen Merkmalen erkennen Sie, dass das Projekt erfolgreich ist?Folgende inhaltsbezogenen Aufgaben sind zu bewältigen:

1.     Auswahl einer geeigneten Sachlage.

2.     Entwicklung eines Arbeitsplanes

3.     Eine handlungsbezogene Auseinandersetzung

4.     Auswertung und Dokumentation des Projektes

Räumliche Mobilität durch Aktionen im öffentlichen Raum (siehe Kurzbeschreibung) sind Bestandteil des Projektes

Geistige Mobilität für die Teilnehmenden durch Perspektivenwechsel – wir sind gestaltende Akteure unserer Lebenswelt.

Öffentliche Aufführungen in der Schule und auf dem Stadtteilfest am 02.07.11 vor Zuschauern – sowohl vor Schülern als auch Eltern, Freunden, Bewohnern, geladenen Gästen, Interessierten.

Projekte

1.     Projekt „Verrückte Hüte“ – Besuch einer Hutmacherin in Münster
        und Anfertigen eigener Hüte einschl. Hutmodenshow am Ende der
        Projektwoche
2.     Projekt „Hamm mit dem Fahrrad erfahren“ u.a. Maximilianpark, Tierpark,
        Maximare.
3.     Projekt „Bau von Nana Skulpturen“  Fahrt zu Skulpturen und Umsetzung
4.     Projekt  „Industrieroute Hamm“, Hamm im Wandel, u.a. Besichtigung 
        Zeche Radbod
5.     Projekt „Stadtleben der Römer“ – Kunst und Kultur der Römer in Köln
6.     Projekt „Kunst in Kirchen und Moscheen“
7.     Projekt „Hammer Kunst auf der Spur“
8.     Projekt „Trendsportarten im Umkreis von Hamm“ u.a. Wasserski,
        Beachvolleyball
9.     Projekt „Sportstättenerkundung“, u.a. Kletterwand, Schwimmbad, Fun
        Park
10.   Projekt „Artensterben und Artenschutz“, Tiere und Pflanzen im
        Wandel der Zeit
11.   Projekt „Fotos vom Lebensraum Schule“ einschließlich Bebilderung von
12.   Projekt „Schul Foto Reporter“ , Reportagen in Wort und Bild über die
        verschiedenen Projekte mit Ausstellung im Foyer
13.   Projekt „Schulvideokamerareporter“, Filmaufnahmen aller Projekte und
        Anfertigen einer Dokumentation mit dem Medienzentrum Hamm
14.   Projekt „Kreatives Gestalten der Kleidung der Tanz AG“
15.   Projekt „Esskultur“, Besuche eines Kochstudios und Restaurants
16.   Projekt „Fahrt nach Berlin“, Klasse 10 A, bereits finanziert
17.   Projekt „Musical zum Thema Liebe“, Theater AG
18.   Projekt „Modedesign“, Modenschau mit Kleidern aus Resten u. Müll
19.   Projekt „Afrikanisches Trommeln“ mit John Mponda aus Tansania
20.   Projekt „Künstlerische Gestaltung der Mädchentoilette“ , Besuche von
        Beispielen u.a. in Münster, Recklinghausen und Hamm.
21.   Rahmen für Gestaltung der sieben Flure in der Schule

Abschlussbericht der Karlschule zur Projektwoche als pdf.

Projektbericht von F. Jacobi zur Projektwoche als pdf.

Kurzvideo zur Projektwoche