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Mein, dein, unser Stadtteil

Kurzbeschreibung:

 

Die Zielgruppe sind Jungen aus den Wohngebieten Schottschleife und Oranienburger Straße im Alter von 7 – 12 Jahren. Die beiden Standorte arbeiten in diesem Projekt gemeinsam. Die Projektteilnehmer befinden sich bereits in einer festen Gruppenstruktur bestehender Jungengruppen. Durch die gemeinsame Durchführung des Projekts beider Standorte werden vor allem auch bestehende Vorurteile der Kinder aus den unterschiedlichen Wohngebieten abgebaut.

 

Ziele sind:

  • Abbau bestehender Vorurteil
  •  Mobilität und selbstständiges Bewegen im ÖPN
  • Fördern sozialer Kompetenzen
  • Lösungsorientiertes Denken und Handeln
  • Aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und den gegebenen Anforderungen.
  •  Selbstständiges Lernen und Leben ermöglichen
  •  Kennenlernen der Kultur-, Bildungs- und Freizeitangebote vor Ort

Bei der Planung sämtlicher Unternehmungen und beim Erstellen eines Regelkatalogs wird partizipatorisch gearbeitet. Die Teilnehmer der Gruppe werden also vollständig involviert und entsprechend gefordert Eigeninitiative an den Tag zu legen.

Durchgeführt wird das Projekt von 3 Honorarkräften welche seit mehreren Jahren in der Jungenarbeit vor Ort tätig sind. Sie haben bereits einen guten Bezug zu Jungen hergestellt. Betreut werden das Projekt und die Honorarkräfte von einer Mitarbeiterin des Stadtteilbüros (Diplom-Pädagogin).

 

Zunächst werden vorab Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen vor Ort aufgelistet welche anschließend gemeinsam besucht werden sollen. Busfahrpläne, Stadtpläne, Öffnungszeiten, Eintrittspreise und –bedingungen werden gemeinsam eroiert. In der Praxis werden diese Ziele mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad bzw. zu Fuß angesteuert. Möglichkeiten der Angebote können dann nach Erreichen praktisch kennengelernt und ausprobiert werden. Gutes Benehmen und Hilfsbereitschaft werden gleichzeitig bei sämtichen Unternehmungen geübt.

Später können auch Ausflüge Zielen außerhalb der Stadtgrenze geplant und durchgeführt werden. Eventuell auch eine mehrtägige Fahrt. Jedoch stets unter oben genannten Gesichtspunkten der Mobilitätsförderung.

 

Die Nachhaltigkeit wird gesichert indem über den Projektzeitraum hinaus weiterhin ein Kontakt zu den Jungen in Form einer regelmäßig stattfindenden Jungengruppe bestehen bleibt. Im Rahmen der Möglichkeiten (finanziell und personell) werden Elemente aus dem Projekt fortgeführt und aufgefrischt.

 

Zwischenbericht Oktober 2010 als pdf