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Kompetenz und Mobilitätstraining in Verbindung mit Geo-Caching Galilei Gymnasium

Ansprechpartner:
Galilei-Gymnasium, Hamm, Dr.-Voßhage-Str. 1, 59065 Hamm
Anika Kliegel, Schulsozialarbeiterin
Mail: a.kliegel(at)gyga.schulen-hamm.de

Kurzbeschreibung:

Ziel des Projektes ist, eine echte Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern, die Identifikation und das Wissen über den Stadtteil zu erhöhen und die Stärkung des Selbstbewusstseins durch regelmäßige Bewegung sowie die Lust an sportlicher Betätigung zu fördern.

Die genannten Ziele werden insbesondere durch gemeinsame Aktivitäten und Herausforderungen im Stadtteil und in einem 2. Schritt über den Stadtteil hinaus ermöglicht, u.a. Geo-Caching(1)-Aktivitäten und thematische Stadtteilrundgänge (ein möglicher Schwerpunkt: „Hammer Norden und seine Geschichte im Dritten Reich“ oder „Hammer Norden und seine musikalische Geschichte“).

Geo-Caching: Durch die Position der verschiedenen Geo-Caches ist eine Kenntnis des Sozialraumes nötig. Um einige Ziele (über die Stadtteilgrenze hinaus) aufzuspüren ist die Nutzung des ÖPNV notwendig, andere müssen zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden. Die Kenntnis über die vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten und Transportangebote sollen die SuS anschließend in die Lage versetzen, selbstständig GeoCaching zu betreiben bzw. GeoCaching als schulische Aktivität zu verstetigen, z.B. als AG.

Neben der Förderung der Mobilität und der Kenntnisse des Sozialraums bzw. darüber hinaus bietet die Aktivität „Geo-Caching“ den SuS die Möglichkeit eigene Kompetenzen zu erfahren, diese auszudehnen und mit anderen zu vergleichen. Teamaufgaben während der Geo-Cachingaktivitäten fördern die positiven Aspekte der Teamarbeit und stärken die Einübung eines wertschätzenden Konfliktmanagements.

Da die 2. und 3. Exkursion in Eigenverantwortung organisiert werden soll, wird der Klassenverband befähigt, in Absprache mit der Klassenlehrerin weitere Unternehmungen zu planen- auch über die Stadtteilgrenzen hinaus. Die Lerngruppe hat Einfluss auf den Themenschwerpunkt der Stadtteilrundgänge und setzt eigene Bezüge und Schwerpunkte.

Durch die Verknüpfung des Mobilitätstrainings im eigenen Stadtteil, dessen Fokus auf Wertschätzung, Identifikation und Ressourcenorientierung liegt, mit der Erarbeitung eines wertschätzenden Konfliktlösungsmodells für Jugendliche stellen sich positive Synergieeffekte im wertschätzenden Umgang der Schüler untereinander ein.

Die aktive und wertschätzende Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensraum, der gleichzeitig auch eine Gemeinsamkeit zu den Mitschülern darstellt, ermöglicht die Aktivierung erweiterte Lernprozesse, die sich positiv auf die gesamte Klassensituation auswirken.

Der gewählte Zugang / die gewählte Methode des Mobilitätstrainings (z.B. Geo-Caching) unterscheidet sich von den typischen Lernformen im schulischen Alltag und ermöglicht so einen erweiterten Zugang zu der Zielgruppe.

Zielgruppe bildet die Klasse 8b des Galilei-Gymnasiums. Hierzu zählen 28 Schülerinnen und Schüler sowie ihre Klassenlehrerin und die Schulsozialarbeiterin der Schule.

Die gesamte Klasse wird in einer Vorstellungsveranstaltung geworben, die Maßnahme anzunehmen.

Die Trainer sind zertifizierte Coolness-Trainer. Diese führen die stadtteilbezogenen Aktivitäten in enger Abstimmung mit dem Stadtteilbüro, der Lerngruppe sowie der Klassenlehrerin und der Schulsozialarbeiterin durch.

Die SuS der Klasse 8b werden über einen Zeitraum von mindestens 10 Wochen in diesem Projekt miteinander arbeiten. Pro Woche findet mindestens eine 90minütige Einheit statt, welche durch die beiden Trainer und die Klassenlehrerin sowie die Schulsozialarbeiterin begleitet werden.

Im Rahmen der vorgesehenen Wandertage sowie zusätzlicher Exkursionen werden die Aktivitäten im Stadtteil umgesetzt, sodass diese als Schulveranstaltung zählen. Hier sind insgesamt mindestens 3 durchgeführte Mobilitätseinheiten geplant.

Durch die Beteiligung von Lehrkraft und Schulsozialarbeit verbleiben grundlegende Fertigkeiten im System, sodass Nachhaltigkeit gesichert wird. Übungskontexte können so auch nach dem Projekt wiederholte werden. Die Klasse wird im kommenden Schuljahr durch die Klassenlehrerin und Schulsozialarbeiterin aufgefordert, eine erneute Exkursion zu organisieren.

(1) Geo-Caching,, auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder "Schnitzeljagd". Die Verstecke („Geocaches“ , kurz „Caches“) werden anhand geographischer Koordinaten veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. 

Der Abschlussbericht des Projektes kann als pdf eingesehen werden

Unterwegs auf der Suche nach dem Standort des "Schatzes" mit Hilfe von Satellitennavigation