Logo HAMM-NORDEN

Bewegungskompass für Kinder und Jugendliche

 

Projektziele:

  1. Das Augenmerk von Kindern und Jugendlichen (zunächst vor allem der Beteiligten) vermehrt  auf den Spaß an Sport und Bewegung lenken.
  2. Bestandsaufnahme aller Bewegungs- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche im Hammer Norden und Bockum-Hövel
  3. Entwicklung einer Übersicht = Bewegungskompass um eine größtmögliche Transparenz für alle interessierten Kinder, Jugendlichen, Eltern, Institutionen wie Kitas etc. zu schaffen.
  4. Veröffentlichung des Bewegungskompasses auf einer speziell hierfür entwickelten Internetseite (gemeinsam mit den beteiligten Jugendlichen)Einbindung von 5 - 10 Jugendlichen ab 12 Jahren in die Bestandsaufnahme, Entwicklung und Veröffentlichung des Bewegungskompasses:
  • Jugendliche als Fachleute für bereits bestehende und auch für neue bzw. fehlende Angebote hinzuziehen
  • Jugendliche sollen angeregt werden sich im Stadtteil großflächiger zu bewegen und unterschiedliche Sport- und Bewegungsangebote, sowie die dazugehörigen Einrichtungen kennen lernen und ausprobieren.
  • Hemmschwellen vor Sportvereinen sollen verringert und bestenfalls abgebaut werden.

Fertigstellung eines Bewegungskompasses sowie dessen Veröffentlichung im Internet

  • Regelmäßige Einbindung von mindestens 5 Jugendlichen in das Projekt
  • Fehlende Angebote für Kinder und Jugendliche im Untersuchungsgebiet werden aufgezeigt.

Die Jugendlichen:

  • erarbeiten selbständig Fahrtrouten zu den Anbietern von Bewegungs- und Sportangeboten
  • probieren mindestens eine für sie neue Bewegungsform/Sportart aus
  • tragen Informationen zusammen
  • wirken als Multiplikatoren z.B. in der Einrichtung/im Stadtteil

Entstanden ist die Idee eines Bewegungskompasses durch Beobachtungen im Stadtteil, dass Kinder und Jugendliche häufig auf der Suche nach Sportangeboten sind, es aber hierzu keinen Gesamtüberblick gibt. Außerdem sind bei Kindern und Jugendlichen zunehmend durch Bewegungsmangel verursachte körperliche Beeinträchtigungen wie Übergewicht, schlechte Haltung, fehlende Muskelkraft und Rückenprobleme festzustellen. Hier soll das Projekt ansetzen, indem es zum einen Möglichkeiten für die beteiligten Jugendlichen bietet den Spaß an der Bewegung wieder zu entdecken und zum anderen durch den Bewegungskompass eine umfassende Übersicht über alle bestehenden Sport- und Bewegungsangebote zur Verfügung stellt. Indem die Jugendlichen von Anfang an ins Projekt eingebunden sind, können sie ihre Ideen für neue Angebote immer gleich an der richtigen Stelle zur Sprache bringen, Angebote ausprobieren und ihre hierüber vermutlich geweckte Begeisterung als Multiplikatoren an andere Jugendliche im Stadtteil weitergeben.

Zielgruppen sind:

  • die beteiligten Jugendlichen ab 12 Jahren aus dem Jugendzentrum
  • Kinder, Jugendliche, Eltern, Institutionen als Nutzer des Bewegungskompasses

Zu Beginn des Projektes werden die Jugendlichen des JZ über eine Vollversammlung über dessen Inhalte informiert. Sobald sich eine Gruppe von 5 - 10 Interessierten gebildet hat, beginnt die Recherche nach bestehenden Bewegungs- und Sportangeboten, eine Bestandsaufnahme der Bedarfe der Jugendlichen (über Einzel- und Gruppenbefragung), erste Kontaktaufnahmen und Terminvereinbarungen mit Anbietern wie Sportvereinen, etc.. Da die Jugendlichen von Anfang an partizipativ eingebunden sind, werden sich sicherlich während des Projektes noch einige neue Ideen entwickeln, die dann natürlich mit einbezogen werden.

Von den Jugendlichen und der Pädagogin ausgewählte Angebote werden per Bus gemeinsam aufgesucht, wobei möglichst eine Schnupperstunde bzw. ein Probetraining vereinbart und durchgeführt wird.

Gleichzeitig werden alle Informationen über die Angebote systematisch in schriftlicher Form erfasst. Parallel dazu soll gemeinsam mit den Jugendlichen eine Internetseite entworfen werden, in die die Angebote nach und nach eingearbeitet werden können.

Im Abstand von einigen Monaten sollen als Anreiz für die beteiligten Jugendlichen Tagesausflüge (insgesamt maximal 3) mit besonderen Bewegungsangeboten wie z.B. Kanutour, Klettern, Drachenfliegen o. ä. von den das Projekt betreuenden Honorarkräften organisiert werden.

Um die Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten sollte die Internetseite dauerhaft gepflegt werden, d.h. im Abstand von 6 Monaten müssen Angebote, Ansprechpartner und Adressen überprüft werden. Es wird während des Projektzeitraumes versucht hierfür Ehrenamtler zu gewinnen und vor allem mit den Vereinen, Verbänden und Institutionen eine Vereinbarung zu treffen Änderungen von sich aus mitzuteilen.

Wir haben für die Angebote aus dem Fördergebiet auf einer Internetseite zusammengestellt. mehr......

 

1. Zwischenbericht zum Projekt als pdf-Dokument

Berichterstattung Westf. Anzeiger vom 28.03.2012

Pressemeldung zum Projekt als pdf-Dokument