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Modellprojekte im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“

In 2006 hatte die Bundesregierung erneut Mittel für soziale Projekte in benachteiligten Stadtteilen bereitgestellt. In der formellen Ausschreibung im Rahmen des Bund-Länderprogramms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die Soziale Stadt“ unter dem Titel „Soziale Stadt NRW – Wir setzen Zeichen“ konnten sich Stadtteile im Programm „Soziale Stadt" um modellhafte Maßnahmen in folgenden Handlungsfeldern bewerben:

  • Kinder und Jugendliche
  • Lokale Wirtschaftsentwicklung, Beschäftigung
  • Stadtteilimage
  • Integration

Im Rahmen der Vorgaben wurden im Arbeitskreis Hamm-Norden gemeinsam mit dem Präventivkreis in den folgenden Jahren sinnvolle Modellprojekte entwickelt, die von der Verwaltung der Bezirksregierung als Antrag vorgelegt wurden.

Alle Projektbausteine sind jeweils eigenständig zu realisieren, entfalten ihre Gesamtwirkung aber erst im Wechselspiel miteinander. Sie basieren auf den 14jährigen Erfahrungen in der Stadtteilarbeit im Hammer Norden, in der nachhaltige Wirkungen zur Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden konnten.

Der Stadt Hamm ist es gelungen, nach Abschluss der Förderung im Rahmen des Bund/Länderprogrammes „Soziale Stadt“ einen Kern an Sozialer Infrastruktur aufrechtzuerhalten und im Bereich Kultureller Infrastruktur sogar auszubauen. Die stadtteilorientierten Arbeits- und Vernetzungsstrukturen blieben in angemessenem Umfang bestehen. Insofern ist die Stadtteilarbeit im Hammer Norden insgesamt mit allen Höhen und Tiefen eine Erfolgsgeschichte.

Was hat die Akteure motiviert, erneut einen Zuschussantrag zu stellen, nachdem diese Möglichkeit vom Fördergeber für „entlassene Stadtteile“ eingeräumt wurde? Drei Motive waren maßgeblich:

  1. Die Projekte zielen darauf ab, Arbeitsansätze mit modellhaftem Charakter, bei denen jeweils Neuland betreten wurde, weiterzuentwickeln und mit den Mitteln der Förderung auch übertragbar zu machen. Mit Unterstützung von außen kann dies effektiver, schneller und besser gemacht werden.
  2. Auch wenn vieles im Stadtteil erreicht wurde, Stadtteilklima und viele städtebaulichen Strukturen sich verbessert haben, ein soziale Infrastruktur aufgebaut werden konnte, sprechen die Sozialstrukturdaten nach wie vor eine andere Sprache. Hohe Arbeitslosigkeit, viele soziale Probleme durch die kulturelle Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner, wachsende Erziehungsdefizite in den Familien fordern weiter im Vergleich zu anderen Stadtteilen eine hohe Anstrengung heraus. Die mit den Projekten beantragten projektbezogenen Sach- und Personalkosten könnten in den kommenden zwei Jahren hier eine wirksame Unterstützung leisten.
  3. Alle Projekte sind auf eine nachhaltige Wirkung angelegt und sollen helfen, auch auf Dauer eine gute Entwicklung im Stadtteil erzielen zu können.

 In bisher 3 Bewilligungen wurden folgende Modellprojekte für den Hammer Norden bewilligt:

Als Hilfestellung stellen wir für alle Antragsteller zwei Dokumente (Projektantrag und Belegabrechnung) als Download zu Verfügung. Sollten Sie Unterstützung benötigen nehmen Sie Kontakt mit dem Stadtteilbüro Hamm-Norden auf.