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Der Begleitausschuss

Presse: Gründung des Begleitausschusses

Der Begleitausschuss ist das zentrale Gremium auf der lokalen Ebene; er hat das letzte Wort: d.h. er entscheidet darüber, welche Mikroprojekte verwirklicht werden und welche nicht zum Zuge kommen können. Die Mitgllieder sind:

Eine Vorsitzende/Einen Vorsitzenden gibt es hier nicht. Die Geschäftsführung obliegt der Lokalen Koordinierungsstelle und diese übernimmt die Sitzungsleitung und Moderation. In Krisensituationen übernimmt diese Funktionen die Leitung des Präventivkreises. Für die Mikroprojekte bestimmt der Begleitausschuss Projektpaten, die das einzelne Projekt besonders begleiten und evaluieren.

Zur fundierten Entscheidungsfindung hat sich der Begleitausschuss folgender Geschäftsordnung verpflichtet:    

Geschäftsordnung

Vorbemerkung 

Zur Umsetzung des Programms „STÄRKEN vor Ort“ hat die Stadt Hamm eine Lokale Koordinierungsstelle eingerichtet und einen Begleitausschuss gebildet, der über zu fördernde Mikroprojekte entscheidet und diese fortlaufend in ihrer Arbeit begleitet.
Die Lokale Koordinierungsstelle übernimmt die Funktion des Kommunikationstransfers innerhalb der Verwaltung und schafft Transparenz über die Informationswege, deren Intensität und Umfang.
Die lokale Koordinierungsstelle ermittelt und berät Antragsteller für Mikroprojekte und bearbeitet entsprechende Anträge.

§ 1 Name und Zuständigkeit

  1. Der Begleitausschuss trägt den Namen "Begleitausschuss Hamm – Norden/Bockum-Hövel“. Erreichbar ist er über die lokale Koordinierungsstelle.
  2. Seine Zuständigkeit erstreckt sich auf das im Rahmen des Programms „STÄRKEN vor Ort“ förderfähige Gebiet Hamm-Norden/Bockum-Hövel und auf die im Rahmen des o.g. Programms bewilligten Fördermittel.

§ 2 Mitglieder

  1. Der Begleitausschuss setzt sich zusammen aus Vertretern der Kommune, Akteuren im Fördergebiet und Vertreterinnen und Vertretern der Adressaten des Förderprogramms
  2. Alle Mitglieder haben den vertraulichen Charakter der Sitzungen zu beachten.

§ 3 Aufgaben

  1. Der Begleitausschuss vergewissert sich hinsichtlich der Effizienz und Qualität der Durchführung des Programms „STÄRKEN vor Ort“. Zu diesem Zweck

a)   sucht, unterstützt und berät der Begleitausschuss Antragsteller von Mikroprojekten

b)   entscheidet der Begleitausschuss über Mikroprojektanträge, die im Rahmen des Programms „STÄRKEN vor Ort“ für das Fördergebiet Hamm – Norden/Bockum-Hövel beantragt werden, unter Beachtung der allgemeinen Förderrichtlinien. Für die Auswahl der Projekte gilt folgender Kriterienkatalog. Daran soll sich der Begleitausschuss bei seiner Entscheidung, ob und in welcher Höhe ein Antrag berücksichtigt wird, orientieren:

Kriterien zur Entscheidung über Stärken-vor-Ort-Projekte im Fördergebiet Hamm Norden/Bockum-Hövel:

  • Förderfähigkeit gemäß Leitfaden Bezug zum Lokalen Aktionsplan
  • Originelle und einsichtige Projektidee Wirksamkeit hinsichtlich des Arbeitsmarktbezugs
  • realistische Umsetzungsplanung
  • relevante Zielgruppen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht
  • Positiver Beitrag für die Gestaltung des Fördergebietes
  • Berücksichtigung der Gender-Aspekte  
  • Gute Präsentation (unter Einbeziehung der Zielgruppen)
  • Zielgruppenbeteiligung bei der Entwicklung des Projektes
  • Lokale Einbindung des Trägers in das Netzwerk/die Netzwerke  
  • Einbindung des Begleitausschusses in die Umsetzung (Patenschaft, Besondere Termine)
  • Trägervielfalt (möglichst viele Träger sollten in den Genuss der Förderung kommen) und Trägergröße (Bevorzugung kleinerer Träger)  
  • Nachweisbare Mitwirkung von Lehrkräften und/oder Studien- und Berufswahlkoordinatoren (StuBO) der beteiligten Schulen an der konzeptionellen Entwicklung und Umsetzung des Mikroprojektes
  • Berücksichtigung innerschulischer Instrumente zur Stärkung des Übergangs von der Schule in den Beruf:
      - individuelle Förderpläne, 
      - Referenzrahmen zur Berufswahlorientierung, (http://www.hamm.de/dokumente/Referenzrahmen_kompakt_(1).pdf)
  • Berufswahlpass.

c)  überprüft der Begleitausschuss regelmäßig die Fortschritte im Hinblick auf die Projektziele und die Ergebnisse der Durchführung. Er prüft und billigt den jährlichen Durchführungsbericht (Stand zum 31.12.2009) und den Schlussbericht (Ende des Projektes, spätestens 31.12.2011), bevor diese Berichte an die Regiestelle Berlin weitergeleitet werden.

d) prüft und billigt Änderungen zur inhaltlichen Ausrichtung eines Mikroprojektes.

§ 4 Arbeitsweise

(1)   Der Begleitausschuss tagt mehrfach im Jahr nach Bedarf.

(2)   Die Sitzungen werden von der Lokalen Koordinierungsstelle einberufen.

(3)   Über alle Sitzungen wird ein Ergebnisprotokoll angefertigt sowie Anwesenheitslisten geführt Die Mitglieder des Begleitausschusses können bei der darauf folgenden Sitzung Protokollkorrekturen bekannt geben. Werden keine Protokollkorrekturen bekannt gegeben, gilt das Ergebnisprotokoll als angenommen.

(4)   Beschlüsse des Begleitausschusses werden der Öffentlichkeit bekannt gegeben.

(5)   Auf Antrag einzelner Mitglieder des Begleitausschusses kann dieser, durch die Lokale Koordinierungsstelle, zu außerordentliche Sitzungen einberufen werden.

§ 5 Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung

(1)     Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder (50% +1) anwesend sind, ansonsten muss die Abstimmung vertagt werden.
Ist ein Antrag wegen Beschlussunfähigkeit zurückgestellt worden und wird der Begleitausschuss zur Verhandlung über den gleichen Gegenstand zum zweiten Mal einberufen, so ist er ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder stets beschlussfähig

(2)     Der Begleitausschuss fasst seine Beschlüsse mit einer einfachen Mehrheit (50%+1) der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

(3)     Mitglieder des Begleitausschusses, die Projekte beantragen, sind verpflichtet sich wegen Befangenheit bei der Stimmabgabe zu enthalten.

§ 6 Auflösung

Die Arbeit des Begleitausschusses endet mit dem Ende der Laufzeit des Programms „STÄRKEN vor Ort“ spätestens zum 31.12.2011. Die Geschäftsordnung wurde vom Begleitausschuss in seiner konstituierenden Sitzung am 24.06.2009 in der vorliegenden Form beschlossen.

 

 

Presseartikel Gründung des Begleitausschusses
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