Logo HAMM-NORDEN

Wirkungen

Erste Förderrunde 2003/2004

Durch Verbesserung ihrer individuellen Kompetenzen im Aktionsprogramm haben die Teilnehmer ihre Chancen verbessert, auf den ersten oder zweiten Arbeitsmarkt vermittelt zu werden. So konnten sich Jugendliche nicht nur mittels eines PC-Kurses der Nordener Jugendarbeit weiterbilden, sondern sich auch bei einem Filmprojekt, beim Bau eines Kanus oder bei der Gestaltung eines Freizeittreffs beruflich qualifizieren.

Ebenso nutzten Migrantinnen und Migranten bzw. Spätaussiedler die Gelegenheit, ihre beruflichen Chancen durch Computer- und Sprachschulungen in PC-Kursen vom Malteser Leuchtturm und vom Netzwerk Radbod zu verbessern.

Die positive Gestaltung des Familienlebens wirkt sich sowohl auf die Förderung der Kinder, als auch auf eine Integration der Eltern aus.
In einem verbesserten Stadtteilklima und in der Begegnung zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen erhöhen sich das Selbstbewusstsein und die Motivation, sich auf eine kontinuierliche Arbeitsaufnahme einzulassen. Gleichzeitig erlagen alteingesessene Gruppen des Hammer Nordens zunehmend Verständnis für die schwierigen Lebensbedingungen in Armut ihrer Nachbarn.

Es zeigt sich, dass sich die Einbeziehung in politische Gestaltungsprozesse im Stadtteil positiv auf das Selbstbewusstsein von benachteiligten Bevölkerungsgruppen niederschlägt. So schulte sich etwa ein Mieterbeirat als vermittelndes Bindeglied zwischen Mietern und Verwaltung, um zukünftig noch effektiver arbeiten zu können.

Zweite Förderperiode 2004/2005

Die Wirkungen der ersten Förderrunde setzen sich fort. Die städtebaulichen Projekte im Stadtteil, bei denen etwa Plätze umgestaltet wurden, wirkten sich nicht nur positiv auf das Wohnumfeld aus, sondern verbesserten auch die Chancen der Teilnehmer auf dem Arbeitsmarkt. In Zukunftswerkstätten im Rahmen von Bürgerbeteiligungsverfahren haben die großen und kleinen Anwohner ihre Wünsche und Vorschläge für die geplanten Treffpunkte eingebracht und so positiv zur Image des Stadtteils und dem Lebensgefühl beigetragen.

Mit dem überwiegenden Teil der Projekte wurde erreicht, dass Menschen näher an den Arbeitsmarkt gebracht wurden, in dem etwa das Bewusstsein und die Motivation für Arbeit geweckt, Arbeitserprobungen in verschiedenen Bereichen ermöglicht, sprachliche Defizite aufgearbeitet oder handwerkliche und andere Kompetenzen vermittelt wurden.

Eine der wichtigsten Wirkung der Mikroprojekte im Stadtteil war das Signal, dass man trotz hoher Arbeitslosenquoten und Arbeitsmarktreformen etwas tun kann, um der eigenen Depression entgegenzuwirken.

Durch einige Mikroprojekte wie Existenzgründung oder Qualifizierung im Betrieb wurden prekäre berufliche Existenzen stabilisiert, sodass bei diesen Personen die realistische Hoffnung besteht, dass sie nun auf Dauer auf eigenen Füßen stehen.
Durch einen erheblichen Teil der Mikroprojekte konnten sich Menschen weiter qualifizieren, deren Arbeitsmarktintegration zwar wünschenswert wäre, die jedoch so weit entfernt sind, dass eine Vermittlung kurz- bis mittelfristig kaum möglich ist. Trotzdem erscheint es sinnvoll, mit psychisch kranken Migrantinnen, Frauen der Hammer Sintigruppe oder allein erziehenden Müttern im sozialen Brennpunkt an der Frage zu arbeiten, wie sich ihr zukünftiges Leben vorstellen und welches die nächsten Schritte in Richtung Arbeit sein könnten.

Sicherlich ausschlaggebend für den bisherigen Gesamterfolg von Projekt „Lokales Kapital für Soziale Zwecke“ im Hammer Norden ist, dass die meisten Akteure im Stadtteil das Programm als Chance begreifen und entsprechend viel Engagement in die Umsetzung investieren.

Dritte Förderperiode 2005/2006

Die Ausführungen in der letzten Fortschreibung des Aktionsplanes behalten ihre Gültigkeit. Darüber hinaus sind insbesondere die Existenzgründungsprojekte zu erwähnen, die eine direkte Beschäftigungswirkung entwickeln, und die unterschiedlichen Computerkurse des Malteser Leuchtturms.

Alle Teilnehmer zeigten eine hohe Motivation zu Arbeitsaufnahme, aber auch Defizite vor allem im Sprach- und Computerbereich. Durch eine kompetente Kursleitung gelangen die ersten großen Schritte zur beruflichen Integration von weiterführenden Qualifizierungsmaßnahmen, Praktika und Beschäftigungen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Befähigt durch den Computerkurs nahmen zwei Teilnehmer im Anschluss an die Schulung eine Arbeit als Lagerfachkraft auf. Darüber hinaus holten zwei Teilnehmerinnen Berufsabschlüsse nach. Eine weitere Teilnehmerin sicherte sich dauerhaft ihren prekären Arbeitsplatz im Rahmen einer berufspraktischen Qualifizierung.

Während des Förderjahres gelang es, die lokale Wirtschaft stärker einzubeziehen. Erste Kontakte wurden mit den Kooperationspartnern Wirtschaftsförderung Hamm und Interessen- und Werbegemeinschaft Hamm Norden, kurz IWN, geknüpft. Auf Grundlage der Ergebnisse einer flächendeckenden Bestanderhebung gegen Ende der dritten Förderperiode sind weitere gemeinsame Aktivitäten geplant.

Auch im dritten Förderjahr gab es drei neue Antragsteller für Existenzgründung, die sich an den Mikroprojekten aus den Vorjahren orientierten. Da diese durch die Projekt-Koordination sehr intensiv beraten werden mussten, unterblieben weitere einzelfallübergreifender Aktivitäten.

Es zeigte sich bisher als nicht sinnvoll, die Projekte durch gemeinsame Aktivitäten zu verknüpfen. Eine weitere Unterstützung gegebenenfalls durch gemeinsame Seminare scheint hier notwendig.

Die Verbesserung der individuellen Kompetenzen zu sozialen, beruflichen und politische Integration wurde voll erreicht. Mit mehreren Projekten zur beruflichen Orientierung und Qualifizierung konnte diese Ziele sehr gut erreicht werden.

Vierte Förderperiode 2006/2007

Die Umsetzung von Mikroprojekten scheinen einer landesweit depressiven Stimmung bezüglich der Arbeitsmarktsituation zumindest im Hammer Norden etwas entgegen zu wirken. Auch wenn es ein Tropfen auf den heißen Stein ist, haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Akteure das Gefühl, doch etwas tun zu können.

Die Auswertung der Befragung der Regiestelle in Berlin zur Beschäftigungswirkung hat gezeigt, dass überraschend viele Integrationseffekte erzielt werden konnten: So wurden insgesamt 13 Beschäftigungsverhältnisse gegründet, davon fünf auf den ersten Arbeitsmarkt, einer auf den zweiten Arbeitsmarkt, vier Existenzgründungen gefördert und drei neue Ausbildungsplätze akquiriert.

Die Mikroprojekte sind auch im Kontext der Erfolge des Kommunalen Job Centers zu sehen, dass im Vergleich sehr hohe Vermittlungserfolge zu verzeichnen hat. Immerhin nahmen insgesamt 572 Personen eine Erwerbstätigkeit auf von denen 160 eine Ausbildung begannen, 406 in Arbeit vermittelt wurden und sechs die Selbständigkeit wählten.

Einige Mikroprojekte zielten auf schulische Aspekte ab. So wurden in denen mit der Karlschule, der Jugendarbeit und dem Förderkreis Bildung und Integration einige Jugendliche motiviert, entsprechende Hauptschulabschlüsse oder höherwertige Schulabschlüsse nachzuholen. Zusätzlich wurden einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer in entsprechende berufsvorbereitende oder weiterbildende Maßnahmen vermittelt. Durch einige Mikroprojekte wurden die Computerkompetenzen erhöht. Bei den Existenzgründungen zeichnet sich ab, dass die Unternehmen auf dem Markt längerfristig bestehen können.

Das primäre Ziel, die Stärkung der lokalen Wirtschaft mit Fokus auf Stellen für Männer und Frauen, wurde überwiegend durch ein Projekt und Aktivitäten der Akteure im Vorfeld erreicht. So wurde die Neugründung der Interessen- und Werbegemeinschaft Hamm Norden begleitet und unterstützt. Das aktuelle Mikroprojekt verspricht neue Perspektiven.

Die Analysen hinsichtlich der Arbeitsmarktsituation für Männer und Frauen sind in der Folgezeit zu intensivieren.

Das zweite Ziel, die Entwicklung lebensweltorientierter Projekte im Rahmen gemeinnütziger Arbeit unter Gender-Aspekten, wurde durch die erfolgreiche Realisierung mehrerer lebensweltorientierter Mikroprojekte und durch ein speziell im Rahmen gemeinnütziger Arbeit angesiedelten Mikroprojekt überwiegend erreicht. Zum Teil wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch ihre Case-Manager einbezogen.

Eine Gender-Anaylse auf strategischer Ebene steht noch aus. Bisher wurde dieser Aspekt nur in der Überprüfung von Projekten realisiert. Weiterhin stellt sich bei den Zielgruppen der Versuch, geschlechtsuntypische Verhaltensweisen und -muster auszuprobieren, zumeist als sehr schwierig dar.

Insgesamt wurde das dritte wichtige Ziel, die Verbesserung der Angebote für Schülerinnen und Schüler mit einer negativen Prognose sowie für deren Eltern, überwiegend erreicht. Über die Träger Förderkreis Bildung und Integration, Karlschule und Jugendarbeit Hamm-Norden gelang es überwiegend, die Zielgruppe zu angesprochen. Dabei spielte die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und den beruflichen Wünschen eine entscheidende Rolle. Andere Mikroprojekte sind zum Ende der Förderungszeit noch in der Umsetzungsphase. Über die Schulung der Fachkräfte konnten im Rahmen der Elternarbeit neue Strategien entwickelt werden. Das Kompetenzfeststellungsverfahren unterstützte die Jugendlichen darin, eine realistische Einschätzung ihrer beruflichen Fähigkeiten vorzunehmen.

Die Auswertung der Befragung der Regiestelle in Berlin zur Beschäftigungswirkung hat gezeigt, dass überraschend viele Integrationseffekte erzielt werden konnten.

Das langjährig bestehende deutsche Frauencafe/Mieterrat möchte auch in einer neuen Förderperiode Vertreterinnen in das Komitee „Lokales Kapital für Soziale Zwecke“ entsenden. Die mittlerweile umgesetzten Mikroprojekte wichtig für die Zielgruppe und den Stadtteil. Das Frauencafe beschäftigt sich seit Beginn der Initiative mit Erziehungsfragen. Abseits von den Mikroprojekten wurden Bildungsseminare durchgeführt. Das Frauencafe möchte als Antragsteller eine Fahrt organisieren. Im Rahmen des Seminars soll ein Theaterstück erarbeitet werden unter dem Arbeitstitel: „Arbeitslos - was (t/n)un? Eigene Erfahrungen sollen aufgearbeitet werden.

Die Zielgruppendiskussion des Förderkreises Bildung und Integration sowie der Malteserwerke gGmbH haben deutlich gemacht, dass die Mikroprojekte eine sinnvolle Unterstützung zur Integration auf dem Arbeitsmarkt waren, bei der die Selbständigkeit der Jugendlichen gefördert wurde. Das Komitee „Lokales Kapital für Soziale Zwecke“ schätzte die Förderung von unternehmerischen Tätigkeiten als positiv ein und sah einen weiteren Förderbedarf von Jugendlichen und deren Eltern bei der selbständigen Arbeitsaufnahme. Mobilitätsförderung und die Schaffung positiver Erfolgserlebnisse hatten in der Diskussion hohe Priorität.

Fünfte Förderperiode 2007/2008

In einer Planungswerkstatt wurden gemeinsam mit den in Frage kommenden Trägern Mirkoprojekte entsprechend der Zielsetzung entwickelt. Die Anforderungen an die Gestaltung der Mikroprojekte und die zentralen Inhalte waren noch stärker auf die formulierten Problemlagen und Anforderungen aus Wirtschaft und Profiling des JobCenters ausgerichtet.

Da die verstärkte Unterstützung beim Übergang von Schule zu Beruf eines der wichtigsten Entwicklungsziele im fünften Förderjahr bildete, stand dies auch im Mittelpunkt bei den meisten Mikroprojekten.

Jugendliche, die ihre Medien- und Schlüsselkompetenzen erweiterten, vermittelten ihre neugewonnene Kenntnisse nicht nur an Seniorinnen und Senioren, sondern traten mit ihnen in einen intergenerativen Dialog, der auch über die vermittelten Inhalte hinaus ging. Nicht minder positives Feedback wie die Jugendlichen von den Älteren bekamen, erfuhr auch eine junge Frau mit Migrationshintergrund bei ihrer beruflichen Orientierung im Rahmen der Kinderbetreuung bei der Offenen Ganztagsschule. Und nicht nur, dass sie ein direktes positives Feedback von den Kindern erhielt, stieg auch die Zahl der am Mittagstisch teilnehmenden Kinder aus Migranten-Familien kontinuierlich an, dass sie am Ende des Projektes befristet eingestellt werden konnte.
Doch nicht immer motivierten die ersten Erfolge die Teilnehmer nachhaltig, wie im Mikroprojekt „Packen wir es an“ deutlich wurde. Zunehmend vielen die anfangs aktiven Teilnehmer in ihr altes veränderungsresistente und deviante Verhaltensmuster zurück, so dass sich bei den meistern weder die schulischen Leistungen verbesserten noch an Sozial- und Schlüsselkompetenzen arbeiten konnten. Wenn auch insgesamt nicht die erhoffte Wirkung erzielt wurde, konnte doch infolge der z.T. gravierenden Konsequenzen eine Beruhigung im Wohnumfeld beobachtet werden.

„Elternschule Hamm“ und „Hamm: Plan Bildung“ sind zwei zentrale städtische Projekte. Durch eine verstärkte Kooperation mit den entsprechenden Partnern ergaben sich neue wichtige Impulse und Chancen. So wurde durch eine Weiterbildung von in Methoden systemischer Beratung im Übergang von Schule zu Beruf ein Grundstein für die Vernetzung von Fachkräften gelegt.
Ein zweites, wichtiges Entwicklungsziel im fünften Förderjahr war die Verstärkung der Erziehungsfähigkeit von Eltern in Verbindung mit beruflicher Orientierung. In Praktika in Kindertagesstätten haben die Teilnehmer nicht nur Einblicke in die Tätigkeiten vor Ort erfahren, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützten können.

Einige der im Mikroprojekt zu Multiplikatoren qualifizierten Migrantinnen und Migranten hatten bereits gegen Ende der Fortbildung erste Erfahrungen bei selbst organisierten Veranstaltungen Familien mit praxisnahe Informationen zu förderlichem Elternverhalten unterstütztet, die nicht gut deutsch sprechen.

Durch ihre kompetente Tätigkeit unterstützen die Multiplikatoren zukünftig Eltern nicht nur in Erziehungsfragen, sondern auch bei deren Integration, und verbessern nachhaltig die Chancen der Heranwachsenden letztendlich bei deren beruflichen Integration.

Eine hohe Priorität hatte die präventive Ausrichtung im Übergangsmanagement mit Schülerinnen und Schülern ab Klasse 7 bzw. 14 Jahren unter stärkerer Einbeziehung der Eltern. Aufgrund der guten Erfahrungen der letzten Förderperioden verfolgte die Mikroprojekte nicht nur eine Hauptzielsetzung, sondern vielmehr eine Kombination von Zielen und Zielgruppen wie etwa Mobilitätstraining in Kombination mit Förderung von Schlüsselkompetenzen, Schlüsselkompetenzen mit interkulturellen Methoden usw.

Aufgrund der Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation in Hamm wurde das dritte, wichtige Entwicklungsziel im fünften Förderjahr „Arbeitskräftemobilität“ weiter verfolgt. So konnte durch das Projekt „Marco Polo“ die Mobilität der Jugendlichen deutlich erhöht und deren persönliche und soziale Kompetenzen gestärkt werden.

Zusammenfassend lassen sich die Wirkungen über die Förderjahre wie folgt beschreiben:

1. Wirkungen für die Teilnehmer:

  • Die zahlreichen Projekte unterstreichen das beträchtliche Engagement der Projektträger.
  • An den einzelnen Mikroprojekten beteiligen sich durchweg viele Teilnehmer, nur wenige brechen vorher ab.
  • Insgesamt geben die Träger eine positive Bewertung der Zielerreichung sowohl bezüglich der Indikatoren als auch der Gesamtzielerreichung ab.
  • Da es nicht die vordergründige Zielsetzung der Projekte war, ergeben sich nur wenige Übergänge in weitere Maßnahmen.
  • Viele Projekte haben den Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachhaltig emotionale und fachliche Impulse u.a. für ihre weitere aktive Berufs- und Lebenswegplanung gegeben. Beispielsweise wurde einigen in beruflichen Orientierungsphasen klar, dass sie ohne adäquate Schulabschlüsse wenig Chancen für einen qualifizierten Berufseinstieg haben oder dass sie auf Grund der Defizite in bestimmten Arbeitsbereichen als ausgebildete Kraft nicht tätig sein können und sich am Arbeitsmarkt neuorientieren müssen.
  • Aus den Projekten gingen viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestärkt hervor, in dem etwa Hemmnisse abgebaut wurden, Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit, Team- und Leistungsfähigkeit verbessert oder kommunikativen und sozialen Kompetenzen gestärkt werden konnten.

2. Wirkungen generell:

  • vier z.T. prekäre Existenzgründungen
  • drei „Berufsabschlüsse“
  • Berufliche Qualifizierung
  • Berufliche Orientierung
  • Abbau von Nachteilen
  • Stärkung von Eltern in der Phase der Berufsfindung ihrer Kinder
  • Stärkung von Frauen in Krisensituationen
  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls

3. Wirkungen für den Stadtteil

  • Städtebauliche Projekte als Verschönerungs- und Unterstützungstätigkeiten wie der Radwegebau an der Geinegge, der Bau eines Freilandschachspiels, die Gestaltung von Spielplätzen oder ein Thekenbau im Stadtteilzentrum, um nur einige zu nennen, trugen insbesondere bei Bürgerbeteiligung verstärkt dazu bei, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner …
    • stärker mit ihrem Stadtteil identifizieren und
    • stolz sind auf das Ergebnis ihrer Arbeit aber auch
    • Vandalismus reduziert und nicht zuletzt auch
    • das Image des Stadtteils verbessert wurde.
  • Die intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit und Austausch zwischen den unterschiedlichen Gruppen förderte auch den interkulturellen, intergenerativen und nachbarschaftlichen Dialog.
  • Einzelne Stadtteilkultur-Projekte in den Bereichen Theater, Film, Geschichte oder Internet trugen ebenfalls zum Imagegewinn des Hammer-Nordens bei.

4. Wirkungen für das Netzwerk

  • Durchweg zeigten alle Beteiligten ein hohes Engagement für den Stadtteil von der Projektentwicklung bis hin zu deren Durchführungen
  • Hohes Engagement im Komitee „Lokales Kapital für Soziale Zwecke“
  • Das Gefühl „Man kann was tun... in Bezug auf Arbeitslosigkeit“
  • Mitglieder der Nordener Vereine integriert werden konnten
  • Projektbezogene hat sich zum Teil nicht nur eine verstärkte Zusammenarbeit von Trägern, Institutionen, Einrichtungen und Wirtschaft, sondern auch mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Gruppierungen des Stadtteils ergeben. Das bessere Kennenlernen von Menschen half, mögliche gegenseitige Skepsis, Schwellenängste oder Hemmnisse zurückzuschieben und zielgerichtet intensiv in einem Netzwerk zusammenzuarbeiten.