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Antragstellung

Vom 1.7.2003 bis zum 30.6.2008 beteiligt sich der Hammer Norden an dem Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke". Entsprechende Förderanträge konnten bis zu 30.6.2008 gestellt werden.

Wer kann Anträge stellen?

Existenzgründerinnen und Existenzgründer, Kindertageseinrichtung oder Bildungsträger können Initiativen, Vereine, Bildungs- und Maßnahmeträger, Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden, örtliche Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Lehrstellenbündnisse und Einzelpersonen die unterschiedlichsten Mikroprojekte entwickeln und sich damit an die Lokale Koordinierungsstelle Hamm-Norden, das Stadtteilbüro Hamm-Norden, wenden. Prinzipiell werden nur Mikroprojekte innerhalb des Förderzeitraums bewilligt.

Was kann beantragt werden?

Gefördert werden können alle Mikroprojekte und Maßnahmen, die die Chancen benachteiligter Menschen auf dem Arbeitsmarkt  verbessern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mikroprojekte müssen im Hammer Norden leben. Darüber hinaus gibt es weitere Förderkriterien (siehe unten), von denen sich aber niemand mit einer guten Mikroprojektidee abschrecken lassen sollte. Die Aufgabe der Lokalen Koordinierungsstelle in Hamm-Norden ist es, gemeinsam mit den Antragsstellerinnen und Antragsstellern zu überlegen, wie die Ideen den Förderbedingungen angepasst werden können.
 
Rahmenrichtlinien für die Förderung von Mikroprojekten im Rahmen des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke"

Das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Der Europäische Sozialfonds ist der Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmensgeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investitionen in die Humanressourcen. Entsprechend geförderte Mikroprojekte müssen den im Lokalen Aktionsplan zusammengefassten Entwicklungszielen dienen.

Neben der Unterstützung einzelner Aktionen zur Förderung der beruflichen Eingliederung sollen mit dem Programm Organisationen und Netzwerke, die sich für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen einsetzen, gestärkt oder die Gründung von Existenzen und sozialen Betrieben vorangetrieben werden. Darüber hinaus sollen betroffene Bürgerinnen und Bürger motiviert werden, sich an kommunalen Entscheidungen zu beteiligen, sowie Toleranz und Demokratie gefördert werden.

Als einer der vier Europäischen Strukturfonds verfolgt der Europäische Sozialfond (ESF) neben seinen speziellen Ausrichtungen auch einige gemeinsame Ziele wie die „Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern“, die „Entwicklung lokaler / regionaler Beschäftigungsinitiativen“ und die „Förderung des Umweltschutzes“.

Die Schritte von der Bewilligung bis zum Abschluss der Förderung

Der Begleitausschuss, das Komitee „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ in Hamm-Norden, trifft letztlich anhand der Mikroprojekttypen und des im Lokalen Aktionsplan beschriebenen Handlungskonzeptes die Förderentscheidung über die eingereichten Mikroprojekte.

Die Lokale Koordinierungsstelle regelt dann mit den Trägern die finanzielle Abwicklung der Mikroprojekte im Rahmen von Bewilligungsbescheiden.

Handbuch für Mikroprojektträger mit Einzelheiten zu Mikroorojektträgern zu Mikroprojekten und vielen Infos.

zum Download hier

Nach der formalen Bewilligung durch die Lokale Koordinierungsstelle wird vom Träger des Mikroprojektes das „Stammblatt für Mikroprojekte bzw. durchführende Organisationen, Teil I“ ausgefüllt. Für kleinere Träger kann hierzu Hilfestellung geleistet werden.

Neben den allgemeinen Trägerdaten wird hier die Maßnahme kurz beschrieben und die Adressanten, die Leistungen inklusive der Instrumententypen, die Einordnung in die Mikroprojekttypen und die beteiligten Kooperationspartner erhoben. Um die erzielten Wirkungen nach Beendigung der Mikroprojekte beschreiben zu können, werden bereits bei der Beantragung Erfolgsindikatoren festgelegt.

Nach ihrem Abschluss werden der Mikroprojekte im Sinne eines Qualitätsmanagements auf die Erreichung ihrer festgelegten Ziele hin überprüft. Dazu werden im „Stammblatt für Mikroprojekte bzw. durchführende Organisationen, Teil II“ die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ihre Zusammensetzung und die Wirkung des Mikroprojekts dargestellt.

Entsprechend den Auflagen hat der Träger einen Verwendungsnachweis vorzulegen. In der Regel werden erst jetzt die Mittel an den Träger ausgezahlt.

Weitere Rechenschaftspflichten betreffen die Berichterstattung über die Projekte bei verschiedenen Gelegenheiten im Stadtteil (z.B. beim Stadtteilfest), die Dokumentation durch Fotos und Berichte auf der Internetseite und die Einladung von Ansprechpartnern des Komitees "Lokales Kapital für soziale Zwecke" Hamm-Norden zu bedeutsamen Terminen und Veranstaltungen.